Mittwoch, 17. April 2013

„Pro Oriente“ berät über Zukunft des ökumenischen Dialogs


Konsultorentagung der Stiftung in Wien wird mittel- und langfristige Strategien erarbeiten

Wien, 16.04.13 (poi) Die Zukunft des ökumenischen Dialogs der katholischen Kirche mit den orthodoxen und den orientalisch-orthodoxen Kirchen steht im Mittelpunkt der Konsultorentagung der Stiftung „Pro Oriente“, die von 17. bis 19. April in Wien stattfindet. An der Konsultorentagung nehmen Theologen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, aus Frankreich, den Niederlanden, aus Russland, Jerusalem und dem Vatikan teil. Aufgabe der Konsultoren ist die fachliche Beratung des „Pro Oriente“-Vorstandes im Hinblick auf die Erfüllung des Stiftungszweckes und die Bestimmung der wichtigsten Aufgaben. Die alle fünf bis sieben Jahre einberufenen Konsultorentagungen dienen der Erarbeitung mittel- und langfristiger Strategien für die Tätigkeit der Stiftung „Pro Oriente“.

„Pro Oriente“-Präsident Johann Marte eröffnet die Tagung am Mittwochabend um 18 Uhr. Am Donnerstag berichtet der Wiener Ostkirchenexperte (und „Pro Oriente“-Vizepräsident) Prof. Rudolf Prokschi über die Arbeit mit den orthodoxen Kirchen. Zwei Konsultoren, die Mitglieder der offiziellen Dialogkommissionen zwischen katholischer Kirche und orthodoxen bzw. orientalisch-orthodoxen Kirchen sind, referieren zum Stand des offiziellen Dialogs: Der Salzburger Kirchenhistoriker (und Vorsitzende der Salzburger „Pro Oriente“-Sektion) Prof. Dietmar W. Winkler tut dies im Hinblick auf das Verhältnis zu den orientalisch-orthodoxen Kirchen, die in Frankfurt lehrende Theologin Prof. Theresia Hainthaler im Hinblick auf die Orthodoxie. Prof. Winkler berichtet zudem über die Arbeit von „Pro Oriente“ mit den Kirchen der syrischen Tradition, seit jeher ein besonderer Schwerpunkt der Stiftung. Der an der Wiener Katholisch-Theologischen Fakultät tätige rumänisch-orthodoxe Assistent Ioan Moga informiert über die Arbeit der „Pro Oriente“-Kommission junger orthodoxer und katholischer Theologinnen und Theologen, der emeritierte Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Peter Hofrichter über die Vorschläge der „Old Friends of Pro Oriente“ und der emeritierte Wirtschaftshistoriker Prof. Alois Mosser über die Tätigkeit der „Pro Oriente“-Kommission für südosteuropäische Geschichte. Die Evaluation der Arbeit von „Pro Oriente“ seit der letzten Konsultorentagung 2006 nimmt der Grazer Theologe Prof. Erich Renhart vor. Weiter auf PRO ORIENTE

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen