Donnerstag, 21. März 2013

RADIO VATIKAN: Papst empfängt Kirchen- und Religionsvertreter



RealAudioMP3 Einen Tag nach seiner Amtseinführung hat Papst Franziskus die Vertreter anderer Religionen und anderer christlicher Kirchen beziehungsweise Gemeinschaften im Vatikan empfangen. Dabei versicherte er, den ökumenischen Dialog und das Gespräch der Religionen im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils fortsetzen zu wollen.

„Ich beginne mein Pontifikat in diesem Jahr des Glaubens, das mein verehrter Vorgänger Benedikt XVI. ausgerufen hat. Diese inspirierte Initiative will ich fortsetzen in der Hoffnung, dass sie den Glaubensweg aller bereichert. Es geht um eine Art Pilgerfahrt zu dem, was für jeden Christen das Wesentliche ist: die persönliche Beziehung zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, gestorben und auferstanden zu unserem Heil. In dem Wunsch, diesen Schatz des Glaubens den Menschen unserer Zeit zu verkünden, rühren wir an das Herz der Botschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils.“

Das Konzil bedeute viel für den Weg der Ökumene. Es sei aus seiner Sicht „der beste Dienst an der Sache der Einheit der Christen“, den christlichen Glauben „in seiner Fülle zu leben“. „Je mehr wir seinem Willen treu sind, umso mehr nähern wir uns wirklich der Einheit“, so der Papst.




„Ich will meinen festen Willen bekräftigen, nach dem Vorbild meiner Vorgänger weiterzugehen auf dem Weg des ökumenischen Gesprächs. Den Vertretern des jüdischen Volkes, mit dem uns ein spezielles geistliches Band vereint, versichere ich, das brüderliche Gespräch fortzusetzen, zu dem das Konzil uns gedrängt hat und das in den letzten Jahrzehnten schon viele Früchte getragen hat. Ich grüße auch alle anderen Vertreter von Religionen, vor allem die Muslime, die den einen, lebendigen und barmherzigen Gott anbeten. In Eurer Anwesenheit sehe ich ein greifbares Zeichen für den Willen, im gegenseitigen Respekt und in der Zusammenarbeit für das Gemeinwohl der Menschheit zusammenzuarbeiten.“ Weiter auf RADIO VATIKAN

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