Sonntag, 17. März 2013

HEUTE: BEGIN DER FASTENZEIT IN DER WELT ORTHODOXIE---Botschaft des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios zum Beginn der Fastenzeit

NIB_5549Seine Allheiligkeit, Bartholomaios I. von Konstantinopel, hat, anlässlich der Heiligen und Großen Fastenzeit, einen Hirtenbrief über die Bedeutung der Fastenzeit, insbesondere über die Bedeutung der Reinheit und der Liebe, zur geistlichen Erbauung, veröffentlicht. Noch einmal hat er darauf hingewiesen, dass die zwischenmenschliche Solidarität, vor allem in Perioden der Krise, in denen sich die Menschen befinden, ihren wahren und vollen Ausdruck in der zwischenmenschlichen Liebe und Fürsorge finden soll.
† Bartholomaios
durch Gottes Erbarmen Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom,
und Ökumenischer Patriarch dem ganzen Volk der Kirche
Gnade und Friede von Christus, unserem Erlöser,
                                 von uns aber Fürsprache, Segen und Vergebung

Geliebte Brüder und Kinder im Herrn,
die heiligen Väter, die alles gut angeordnet haben, haben auch bestimmt, dass dem großen Fest der Auferstehung des Herrn eine Zeit der Enthaltsamkeit und der geistlichen Reinigung vorausgehen soll, die vierzig Tage dauert. Die Enthaltsamkeit wird zwar auch durch die Einschränkung von Nahrungsmitteln, also durch Fasten, aber hauptsächlich dadurch geübt, dass wir uns jeglicher Schlechtigkeit/Bosheit enthalten. Bezeichnenderweise betont der Dichter der Hymnen, dass das wahre und Gott gefällige Fasten darin besteht, sich dem Bösen/Schlechten zu entfremden: in der Beherrschung der Zunge, im Verzicht auf Zorn, in der Trennung von schlechten Begierden, von Denunziation, von Lüge und Meineid, in der Wiedergutmachung für zugefügtes Unrecht, in der Vertreibung leidenschaftlicher Versuchungen, durch aufrichtige Beichte, Reinigung des Gewissens, „das stärker ist als alles in der Welt“, durch Selbstbeherrschung gegenüber „schädlichen Leidenschaften, Mord und Hass, jeglicher Schlechtigkeit“, durch Vermeidung der „Abschweifung des Geistes“, durch das Bekenntnis der fehlerhaften Taten. Denn „der Richter steht vor der Tür“; der, der Herzen und Nieren prüft, „der Allgegenwärtige und alles Erfüllende“ (Großer Kanon des hl. Andreas von Kreta). WEITER AUF: http://metropolisvonaustria.at

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen