Dienstag, 26. März 2013

«Heilige Ikonen sind ein Fenster zur Ewigkeit …“ – das Oberhaupt der UGKK am Sonntag der Orthodoxie

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Am 24. März 2013, dem Sonntag der Orthodoxie, stand Seine Seligkeit Sviatoslav (Shevchuk) einer Göttlichen Liturgie in der Kirche des Entschlafungsklosters der Studiten in Univ, in der Nähe von Lemberg, vor. Das Oberhaupt der UGKK hob in seiner Predigt hervor, dass gerade am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit, dem Sonntag der Orthodoxie, auf eine besondere Weise die Ikonen verehrt werden. Mit deren Hilfe können wir das Angesicht Gottes schauen, und zwar kraft der Gnade des Heiligen Geistes.
Der Großerzbischof der UGKK betonte, dass in diesem Jahr, dem Jahr des Glaubens in der ganzen Katholischen Kirche, es für uns wichtig sei, zu begreifen, dass die Fülle des Glaubens in der sichtbaren Realpräsenz Gottes in der Heiligen Dreifaltigkeit unter den Menschen bestehe.
„Wenn sich einer von uns vor einer geweihten Ikone befindet, dann spüren wir, dass das Antlitz Gottes uns zugewandt ist. Gottes Segen, Friede, Ruhe und Schutz sind in demjenigen, welcher wirklich dazu fähig ist, Gottes Anwesenheit in der heiligen Ikone zu verspüren. Oft stellen wir deswegen vor den Ikonen Öllämpchen auf, die uns gleichsam verkünden, dass die Ikone das Mysterium der Anwesenheit Gottes ist. Denn die auf der Ikone dargestellte Person ist real präsent hier unter uns“.
Nach Meinung der Erzhierarchen er UGKK ist die heilige Ikone „geöffneter Himmel“, und sie ist nur der Beginn eines geistlichen Weges für uns, denn sie verklärt die Augen dessen, welcher sie schaut, und sie lehrt uns, das Unsichtbare zu sehen. „Die heiligen Ikonen sind ein kleines Fenster, das zur Ewigkeit geöffnet ist, deshalb verehren diejenigen, welche die heiligen Ikonen verehren, auch die Person Gottes, welche durch sie anwesend ist“, – so der Prediger.
Das Oberhaupt der UGKK betonte auch, wie wichtig es sei, zu begreifen, dass Gott in jedem Menschen anwesend ist, der sein Bild und Gleichnis ist. Daher sei es verwunderlich, wenn manchmal derjenige, welcher die heiligen Ikonen verehrt und sie küsst, danach auf der Straße kein Abbild des Schöpfers in seinem Bruder oder seiner Schwester sieht. „Es ist für uns wichtig, Gott zu verehren, der in allem Lebenden anwesend ist, insbesondere in der menschlichen Person“, – sagte der Großerzbischof.
„Ich wünsche euch zum Beginn dieses vorösterlichen, großen spirituellen Werkes auf dem Weg zur Auferstehung Christi, dass ihr die Anwesenheit Gottes in den Ikonen nutzt, und auf diese Weise euch dem Antlitz Gottes nähert, welches für uns alle in der Ewigkeit bereitet ist“, – schloss das Oberhaupt der UGKK.
Pater Teodor Martyniuk, der Vorsteher des Entschlafungsklosters von Univ, wünschte Seiner Seligkeit Sviatoslav Kraft und Begeisterung, dass dieser auch weiterhin die UGKK in der ganzen Welt vertrete, damit „unsere Kirche die vereinigende Kraft unserer Gesellschaft werde“.
Das Oberhaupt der UGKK dankte den Mönchen für ihre Gastfreundschaft und bat sie darum, für die Gemeinden der UGKK im Exarchat von Lutsk zu beten, damit „unsere Gläubigen fühlen, dass auch über ihnen das Angesicht Gottes aufgestrahlt ist“. Vom 25. bis 31. März wird das Oberhaupt der UGKK einen Pastoralbesuch in diesem Exarchat machen. http://www.ugcc.org.ua

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