Mittwoch, 27. Februar 2013

Das Oberhaupt der UGKK würdigt das Phänomen Seiner Seligkeit Liubomyr im spirituellen Leben der Ukraine

Der Vorsteher der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, S. S. Sviatoslav (Shevchuk), schätzt die Rolle S. S. Liubomyr (Huzar) im spirituellen Leben der ukrainischen Christenheit. Anlässlich seines 80. Geburtstags sagte er in einem Kommentar für den Fernsehsender ICTV Folgendes: „Seine Seligkeit Liubomyr ist ein Phänomen im spirituellen Leben der ukrainischen Christenheit. Erst im Laufe der Zeit werden wir dieses Phänomen voll verstehen. Es ist offensichtlich, dass ein spirituelles Phänomen mehr Unsichtbares als Sichtbares hat. Die Rückkehr des Oberhaupts der UGKK nach Kiew war vielleicht eines der markantesten Ereignisse dieser Zeit. Seine Seligkeit Liubomyr hat das erbetet, ausgelitten, und der Herr half ihm, dies zu verwirklichen. Und wir sind praktisch in unsere Hauptstadt zurückgekehrt, aus der wir vor vielen Jahrhunderten vertrieben wurden.“
 
Außerdem hob das Oberhaupt der UGKK hervor, dass S. S. Liubomyr der Welt gezeigt hatte, dass die Ukrainischen Griechisch-Katholische Kirche „eine Kirche von globaler Dimension“ ist.
Nach den Worten des Vorstehers der UGKK, sei S. S. Liubomyr „der geistliche Vater für unser Volk. Er wird respektiert und gehört von Menschen, die sich mit unserer Kirche oder unserem Volk nicht identifizieren. Seine tiefe Stimme und das Nachdenken über Gott bewegen wirklich viele Menschen“. „Ich würde sagen, dass Seine Seligkeit ein wahrer Kobzar (blinder ukrainischer Wandersänger) des dritten Jahrtausends ist, jener Kobzar, der viel tiefer sieht, als die sehenden Augen zu blicken vermögen. Und mit seinem spirituellen Wechselgesang berührt er solch tiefe Saiten in der Seele eines jeden Ukrainers, dass Millionen erzittern, sobald sein Klang der Stimme im Radio oder im Fernsehen zu hören ist. Das ist wahrlich ein spirituelles Phänomen, das sich noch nicht ganz offenbart hat“, – betonte S. S. Sviatoslav.
Danach erinnerte sich das Oberhaupt der UGKK an seine Studentenjahre, unter anderem daran, wie S. S. Liubomyr die Prüfungen abnahm. „Er vergab die Noten niemals sofort, nachdem der Student seine Antwort gegeben hatte, sondern er machte sich Notizen mit seinen Zeichen. Erst nachdem die ganze Gruppe angehört wurde, vergab er die Noten. Für uns war es eine Art Geheimnis. Seine Seligkeit benotete sehr gerecht. Eine Prüfung bei ihm war eher ein geistliches Gespräch“, – erzählt Seine Seligkeit Sviatoslav.
„Seine Seligkeit Liubomyr war sehr bescheiden. Er feiert zwei Jubiläen: den 80. Geburtstag und den 55. Jahrestag seines priesterlichen Dienstes. Er stellte zwei Bedingungen für die Feierlichkeiten: alles soll sehr bescheiden sein und er soll weder eine kirchliche noch eine staatliche Auszeichnung erhalten. Er sagte, dass er sein Jubiläum zusammen mit den Jugendlichen feiern möchte. Er versucht, alle Gottesgaben, die er selbst erhalten hat, an die Jugendlichen weiterzugeben“, – sagte zum Schluss das Oberhaupt der UGKK. ugcc.org.ua

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen