Donnerstag, 31. Januar 2013

Theophano Verlag: Neues Buch zur orthodoxe Theologie: Auf dem Weg zum Konzil von Anastasios Kallis


Die Bemühungen der orthodoxen Kirchen, „Rechenschaft über die Hoffnung, die in [ihnen] ist“ (1Petr 3,15), in der modernen Welt zu geben, haben eine lange Geschichte, die ihren Anlauf zu Beginn des vorigen Jahrhunderts nahm. Die Dokumentation, in die neben der allgemeinen Einleitung abschnittsweise eingeführt wird, beginnt 1902 mit der Patriarchalenzyklika des Ökumenischen Patriarchen Joakeim III., die eine neue Ära der innerorthodoxen und der ökumenischen Beziehungen der orthodoxen Kirche einleitet. Meilensteine dieses Aufbruchs bilden der Panorthodoxe Kongress von Konstantinopel (1923), der Präliminare Interorthodoxe Ausschuss auf dem Heiligen Berg Athos (1930) und die Moskauer Konferenz von 1948. Sie sind die Vorläufer der 1961 eingeleiteten Panorthodoxen Konferenzen, die den Weg der orthodoxen Kirche zu einem Heiligen und Großen Konzil markieren.

Die vorliegende Dokumentation des Weges der orthodoxen Kirchen zu einem panorthodoxen Konzil vermittelt einen Einblick in ihre organisatorische Struktur. Anhand einer Betrachtung der Modalitäten bei der Zusammenarbeit der eigenständigen orthodoxen Kirchen wird ein Modell der Gemeinschaft ersichtlich, die in der Vielfalt möglich ist.

Durch die kritische Sichtung aktueller Dokumente, die ein realistisches Kirchenbild der Orthodoxie vermittelt, erhält der Leser einen Zugang zur orthodoxen Kirche als Lebensweise, die das doktrinäre Kirchenbild ins rechte Licht rückt. Diese Erkenntnis erleichtert den Dialog mit der orthodoxen Kirche und trägt dazu bei, ihn von seiner Kopflastigkeit zu befreien. Weiter auf Theophano Verlag

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