Mittwoch, 16. Januar 2013

PRO ORIENTE: Metropolit Arsenios unterstreicht „positives Klima für die orthodoxe Kirche in Österreich“

Neujahrsfeier in der serbisch-orthodoxen Auferstehung Christi-Kirche in Wien-Leopoldstadt – Das Gotteshaus entstand vor mehr als zehn Jahren durch Umbau einer früheren Straßenbahnremise

Metropolit Arsenios Kardamakis von Österreich
Wien, 15.01.13 (poi) Das „positive Klima für die orthodoxe Kirche in Österreich“ unterstrich Metropolit Arsenios (Kardamakis) am Montagabend bei der serbischen Neujahrsfeier in der serbisch-orthodoxen Auferstehung Christi-Kirche in Wien-Leopoldstadt. Die orthodoxen Christen fühlten sich in Österreich „gut aufgenommen“, so der Metropolit (und Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz für Österreich). Umso mehr sei es notwendig, dass die orthodoxen Christen ihren Glauben „gemeinsam bezeugen“: „Wir sind alle eins in Christus“. In diesem Zusammenhang dankte der Metropolit, der dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel angehört, dem für Wien zuständigen serbisch-orthodoxen Bischof Irinej (Bulovic) für die Einladung, dem Abendgottesdienst aus Anlass des serbischen Neujahrsfestes vorzustehen. 

Metropolit Arsenios würdigte die Entfaltung und das Wachstum der Gemeinde der serbisch-orthodoxen Auferstehung Christi-Kirche. Diese Kirche war im Jahr 2002 geweiht worden; sie wurde aus einer ehemaligen Straßenbahnremise umgebaut. Besonders die Fresken im byzantinischen Stil und der kunstvolle Marmor-Fußboden haben dem einstigen Industriebau die dichte Atmosphäre einer „durchbeteten“ orthodoxen Kirche verliehen. Das eindrucksvolle Wachstum der Auferstehung Christi-Kirche, deren Gottesdienst immer überfüllt sind, sei nur durch „innere und äußere Eintracht“ möglich geworden, so Metropolit Arsenios.

An dem Neujahrsgottesdienst und dem anschließenden Empfang nahmen auch Repräsentanten des öffentlichen Lebens – unter ihnen Vertreter des Kultusamtes – teil. Pro Oriente

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