Dienstag, 22. Januar 2013

PRO ORIENTE: Handwörterbuch „Theologische Anthropologie – Römisch-katholisch/Russisch-orthodox. Eine Gegenüberstellung“ auf deutsch und russisch erschienen – Präse

Neue Initiative für Annäherung zwischen Katholiken und Orthodoxen - „Pro Oriente“-Präsident Marte: „Heute stehen nicht mehr in erster Linie theologische Hindernisse der Gemeinschaft zwischen Katholiken und Orthodoxen im Weg, sondern immer mehr Fragen des Menschenbildes“

Wien, 22.01.13 (poi) „Wir wollen mit diesem Werk dazu beitragen, dass Katholiken und Orthodoxe einander besser verstehen lernen und einander dadurch näher kommen im Sinn ihres gemeinsamen Zieles einer vollkommeneren Gemeinschaft“: Dies betonte „Pro Oriente“-Präsident Hans Marte am Montagabend im Russischen Kulturinstitut in Wien bei der Vorstellung des neuen Handwörterbuchs „Theologische Anthropologie – Römisch-katholisch/Russisch-orthodox. Eine Gegenüberstellung“, an der u.a. auch der Wiener Weihbischof Franz Scharl teilnahm. Das von der Wiener Stiftung „Pro Oriente“ und der Moskauer Stiftung „Russische Orthodoxie“ gemeinsam in Auftrag gegebene Werk ist auf deutsch im „Herder“-Verlag und auf russisch im „Palomnik“-Verlag erschienen. Marte erinnerte bei der Präsentation daran, dass heute nicht mehr in erster Linie theologische Hindernisse der Gemeinschaft zwischen Katholiken und Orthodoxen im Weg stehen, sondern „immer mehr Fragen des Menschenbildes“. Das Handwörterbuch habe auf diesem Hintergrund eine wichtige „ökumenische Perspektive“, nämlich die Aufgabe, „einander scheinbar ausschließende konfessionelle Gegensätze als einander fruchtbar ergänzende und bereichernde zu erkennen“. Das von den Theologen Prof. Bertram Stubenrauch (Wien-München) und Erzpriester Andrej Lorgus (Moskau) herausgegebene Werk gründe auf der von „Pro Oriente“ in vielen Jahren gemachten Erfahrung, dass in den ökumenischen Gesprächen zwar die selben Begriffe verwendet werden, darunter aber oft Unterschiedliches verstanden wird. Marte hob hervor, dass das neue Handwörterbuch über den kirchlichen Bereich hinaus für den Ost-West-Dialog von großer Bedeutung sei. Die Präsentation der russischen Ausgabe wird am 6. Februar in Moskau erfolgen. Weiter auf PRO ORIENTE

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