Mittwoch, 23. Januar 2013

ÖRK: Schönborn: Kirchen in Österreich sehr präsent


Der Glaube nimmt in Österreich nicht ab, auch wenn die katholische Kirche zahlenmäßig kleiner wird, hat Kardinal Christoph Schönborn am Dienstagabend beim traditionellen Ökumenischen Empfang in Wien betont. Er verwies auf die Präsenz zahlreichen Kirchen der orthodoxen, orientalischen, evangelischen und freikirchlichen Tradition in Österreich. Es sei gut, wenn sich jetzt fünf bestehende freikirchliche Bünde zu den "Freikirchen in Österreich" zusammenschließen wollten, um damit den Status einer gesetzlich anerkannten Kirche zu erreichen.

Als neu zusammengefasste "Freikirchen in Österreich" wollen die fünf Freikirchen Ende Jänner einen Antrag auf gesetzliche Anerkennung beim Kultusamt im zuständigen Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur einbringen. Bei positiver Beurteilung wären die Freikirchen mit mehr als 17.000 Mitgliedern die 15. anerkannte Religionsgemeinschaft in Österreich. Als solche hätten die Freikirchen die Möglichkeit für einen eigenen, konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen.

Der Wiener Erzbischof betonte beim Ökumene-Empfang, er freue sich über die starke Präsenz so vieler Kirchen und erwähnte den großen Bedarf nach sozialer Präsenz der Kirchen in der Gesellschaft. Auch im Bildungsbereich seien die Kirchen gefragt. Er verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf die ökumenisch getragene Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems. Weiter auf http://www.oekumene.at

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