Samstag, 5. Januar 2013

ORF: Orthodoxe Wasserweihe am Donaukanal

Am 6. Jänner zelebriert der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis am Wiener Donaukanal die „Große Wasserweihe“. Die Zeremonie soll an die Taufe Jesu im Jordan erinnern und die gesamte Natur und Schöpfung segnen.

Geistliche in prunkvollen Gewändern, Kerzen, Weihrauch, Gebete und ein goldenes Kreuz, das am Ende der Zeremonie im Wasser versenkt wird - wer am 6. Jänner um die Mittagszeit über die Wiener Schwedenbrücke geht, wird seit sechs Jahren Zeuge eines der feierlichen Riten der orthodoxen Kirchen.
Metropolit Staikos bei der "Großen Wasserweihe" in Wien 2007
kathbild.at/Rupprecht
Metropolit Michael Staikos führte die „Große Wasserweihe“ in Wien ein.
2007 begründete der damalige Metropolit der griechisch-orthodoxen Kirche, Michael Staikos die „Große Wasserweihe“ in Wien. Er etablierte damit eine Tradition in Österreich, die sich in Spätantike und Mittelalter von Jerusalem über Konstantinopel (Istanbul) bis nach Osteuropa ausgebreitet hatte.

Jesu Taufe als Weihe der Natur

Im Zentrum der Zeremonie steht dabei ein fließendes Gewässer. Denn während die evangelischen und katholischen Gottesdienste am 6. Jänner im Zeichen der Weisen aus dem Morgenland stehen, erinnern sich die orthodoxen Kirchen an diesem Tag an ein anderes biblisches Ereignis. In den Ostkirchen gedenkt man an Epiphanias – der Tag der Erscheinung des Herrn – an die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer. Weiter auf ORF

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