Dienstag, 15. Januar 2013

Metropolit Arsenios: Aufruf zur Bewahrung der Schöpfung


KongressGerechtigkeit02Die Schöpfung und die daraus erwachsenen Ressourcen sind dem Menschen von Gott anvertraut. Schöpfung und Ökologie sind untrennbar miteinander verbunden. Das hat Metropolit Arsenios am Freitag, 11. Jänner, bei der internationalen ökumenischen Fachtagung „Gerechtigkeit in einer endlichen Welt“ an der Universität Wien betont. Der Metropolit erläuterte in seinem Vortrag die orthodoxe Schöpfungslehre und unterstrich den starken Einsatz der Kirche im Bereich des Umweltschutzes.
Wie Metropolit Arsenios sagte, habe bereits der Ökumenische Patriarch Dimitrios I. 1989 eine Einladung an die gesamte Christenheit ausgesprochen, den 1. September jedes Jahr als „Tag der Schöpfung“ zu begehen. Diesen Gedanken aufgreifend setzt sich Patriarch Bartholomaios I. aktiv für den Umweltschutz ein, sodass er gemeinhin auch als „grüner Patriarch“ bezeichnet wird.
Metropolit Arsenios verwies auf zahlreiche weltweite Umweltschutz-Initiativen des Patriarchen, vom Amazonas bis zum Schwarzen Meer. Arsenios: „Christlicher Glaube darf sich nicht bloß in Worten erschöpfen, es braucht auch tatkräftiges Handeln in und für diese Welt, für die wir alle verantwortlich sind.“
An der Tagung nahmen Kirchenvertreter aller Konfessionen und Klima- sowie Wirtschaftsexperten teil. Der evangelische Bischof Michael Bünker sagte, dass die Kirchen zu Themen wie Armut und Menschenwürde nicht schweigen dürften, ebenso wenig bei Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weiter auf http://metropolisvonaustria.at

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen