Donnerstag, 31. Januar 2013

KATHWEB: 1700 Jahre "erlaubte Religion": Mailand und Nis feiern Konstantin


Mailand-Belgrad (KAP) Katholische und orthodoxe Kirchen erinnern in diesen Tagen, dass im Monat Februar des Jahres 313 - also vor 1.700 Jahren - das Toleranzedikt von Mailand erlassen wurde. Mit ihm wurde den Christen im Römischen Reich unter Konstantin dem Großen Religionsfreiheit gewährt. In der Geschichte Europas hat dieser historische Vorgang eine außergewöhnlich wichtige Rolle gespielt. Das Edikt war der Anfang eines beispiellosen religiös-politischen Bedeutungsgewinns des Christentums - bis in die heutige Zeit.

Sowohl am Ort des damaligen Geschehens - Mailand - als auch in der Geburtsstadt Kaiser Konstantins - Nis/Naissus im heutigen Serbien - wird das Jubiläum von den Ortskirchen festlich begangen. In Mailand leuchtet zudem bis Ostern eine geschickt inszenierte Ausstellung im Palazzo Reale Hintergründe und Wirkung des Edikts aus.

Mailand war 286 von Kaiser Diokletian zur Hauptstadt der Weströmischen Reichshälfte erklärt worden. Das unter Diokletian eingeführte System der Tetrarchie ergab, dass im Westen wie im Osten jeweils ein "Hauptkaiser" (Augustus) regierte, der von jeweils einem "Unterkaiser" (Caesar) unterstützt wurde. Weiter auf KATHWEB

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