Mittwoch, 19. Dezember 2012

Українська Греко-Католицька Церква: Gebet für den Patriarchen Yosyf (Slipyj) in der Patriarchalkathedrale der Auferstehung Christi

Am 16. Dezember stand der Vorsteher der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Seine Seligkeit Sviatoslav (Shevchuk), einem feierlichen Hochamt in der Kiewer Auferstehungskathedrale vor, bei dem des Patriarchen Yosyf (Slipyj) im Gebet gedacht wurde. Es sei hier daran erinnert, dass das Jahr 2012 in der UGKK zum Jahr des Patriarchen Yosyf erklärt wurde.
In seiner Predigt an die Gläubigen sagte das Oberhaupt der Kirche über diesen Patriarchen, dass wir heute „eines besonderen Menschen“ in der Geschichte der Ukraine und unserer Kirche gedenken. Der Diener Gottes Patriarch Yosyf war „ein Mensch, der das Leben fand. Er ging diesen Weg selbst und er führt ihn heute uns alle. Möge das Vorbild des Dieners Gottes, des Patriarchen Yosyfs für uns wirklich ein Wegweiser werden, damit wir ihm entsprechend mitten im Nebel der heutigen Welt Christus nachfolgen, damit keiner von uns verlorengehe, sondern jeder das ewige Leben erbe“, – wünschte S. S. Sviatoslav allen Ukrainern.
Der Prediger erinnerte die Gläubigen daran, dass nicht die irdische Wirklichkeit der größte Schatz und Reichtum des Menschen sei, sondern Gott. Denn ER sei die Quelle alles Irdischen und des ewigen Lebens, des Wohlstands, des Glücks und all dessen, was das menschliche Herz braucht.
„Wir sind Zeugen der Schaffung einer neuen, globalen Kultur: alles wird in der Welt vermischt und menschliche Sicherheiten verlieren manchmal ihre Bedeutung. Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Zeit, einem neuen Zeitalter in der Menschheitsgeschichte. Viele Wissenschaftler vergleichen die Zeit, welche die Menschheit heutzutage erlebt, mit einem Nebel. Man kann den Nebel sehen, aber man ihn nicht mit der Hand berühren, und man kann sich in diesem Nebel sehr leicht verirren. Es ist die Aufgabe eines jeden gläubigen Christen, einen Weg in dieser Zeit zu finden. Die Aufgabe der Kirche ist es aber, diesen Weg zu zeigen, damit der heutige Mensch nicht verlorengeht, sondern das Leben findet, welches Christus ist“, – so die Überzeugung des Vorstehers der Kirche.
Nach der Liturgie hielt der emeritierte Großerzbischof Ljubomyr (Huzar) einen Memoirenvortrag über den Patriarchen Yosyf. „Ich erinnere mich daran, wie ich zum ersten Mal den Patriarchen Yosyf gesehen hatte. Auf dem Lemberger Marktpatz fand gerade eine Wasserweihe statt. Er wurde von mehreren Priestern begleitet. Ich war noch ein kleiner Junge und ich fragte meine Mutter: „Mutti, warum sind diese Hochwürden so groß? Damals, am Epiphanie Fest, war es sehr kalt, und deshalb hatten sie unter ihren liturgischen Gewändern Pelzmäntel an. Daher schienen sie mir kleinen Jungen einfach riesengroß zu sein.“

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