Mittwoch, 21. November 2012

UGKK: Teilnehmer der Bischofssynode in Lemberg beteten für den verstorbenen Bischof Mykhailo (Hrynchyshyn)


Am 20. November 2012 zelebrierten die Bischöfe, die gerade an einer Synode des Großerzbistums von Kiew und Halych teilnehmen, in der Lemberger St. Georg-Erzkathedrale ein Requiem für den verstorbenen Bischof Mykhailo Hrynchyshyn, den Apostolischen Exarchen für die Ukrainer in Frankreich, der Schweiz und den Beneluxländern. Dieser ist am 12. November, im Alter von 83 Jahren, verstorben.

Seine Exzellenz Stepan (Meniok), der Exarch von Donetsk und Charkiv, sagte in seiner Predigt, dass die Bischöfe die Mitteilung vom Tod ihres Mitbruders gerade zum Zeitpunkt erreichte, als diese zusammen mit den Bischöfen der röm. kath. Kirche gemeinsam Exerzitien machten. „Sofort beteten wir gemeinsam eine Totenandacht. In den nächsten Tagen aber fuhren wir nach Paris, um am Gottesdienst für seine Seelenruhe teilzunehmen. In der französischen Hauptstadt begriffen wir, dass S. E. Mykhailo im Exarchat sehr beliebt war, weil so viele Menschen gekommen waren, um für ihn zu beten“, – sagte der Prediger.

Danach erzählte der Exarch von Donetsk und Kharkiv über einige Augenblicke aus dem Lebenslauf des verstorbenen Bischofs. „Wir wussten von seiner Krankheit, aber zu seinem Tod waren wir moralisch nicht bereit. Überhaupt, jede Nachricht vom Tod eines unserer Mitbrüder trifft das Herz eines jeden von uns, denn es ist schwierig zu begreifen, dass wir nicht mehr miteinander reden und miteinander Scherze machen können“, – erzählte S. E. Stepan.

Der Prediger hob hervor, dass S. E. Mykhailo ein Mensch von besonderer Demut, Bescheidenheit und Güte war. „Einmal bekannte er uns „ in seinem ganzen Leben keine Langeweile gehabt zu haben“. Das bedeutet, er hat ständig für seine Kirche gearbeitet und verdient einen unverwelklichen Ruhmeskranz“, – fügte am Schluss seiner Predigt S. E. Stepan hinzu.

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