Freitag, 9. November 2012

(RADIO VATIKAN) Bulgarien: Beerdigung von Patriarch Maxim



RealAudioMP3 Der verstorbene bulgarisch-orthodoxe Patriarch Maxim wird am Freitag im Uspenie-Bogoroditschno-Kloster von Troijan im Balkangebirge beerdigt, an diesem Donnerstag findet die Totenliturgie statt. Das teilte das Patriarchat am Mittwoch mit. Zur Beerdigung kommt auch Kardinal Walter Kasper, emeritierter Kurienkardinal und ehemaliger Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. In einem Beileidstelegramm hatte sich Benedikt XVI. dankbar gezeigt für die guten Beziehungen, die sich unter dem Patriarchen in Bulgarien zwischen Katholiken und Orthodoxen entwickelt haben. Wichtiger Impuls war in diesem Kontext ein Besuch von Papst Johannes Paul II. in Bulgarien. Blicken wir zurück.

Benedikts Vorgänger erinnerte bei seinem Besuch in Sofia im Mai 2002 an die Rolle Bulgariens als Stammland der slawischen Orthodoxie. Das Erbe der beiden Slawenapostel Kyrill und Method reiche tiefer als alle Kirchenspaltungen, erinnerte der Papst aus Polen. Auf die Begegnung von Johannes Paul II. mit Patriarch Maxim geht das Herzstück der bulgarisch-orthodoxen Gemeinde in Rom zurück, erzählt Archimandrit Kliment Bobchev, Generalvikar des bulgarischen Patriarchates in Italien:

„Die Frucht dieser Begegnung war, dass die bulgarisch-orthodoxen Gläubigen heute eine römische Kirche haben, im Herzen Roms. Mit Dankbarkeit gegenüber der katholischen Kirche nutzen wir diesen Ort für unser Gebet. Unsere bulgarischen Brüder haben so ein wunderbares Beispiel vor Augen, sie haben einen Bezugspunkt, der im übrigen auch für internationale Besucher offen ist.“Weiter auf RADIO VATIKAN

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