Mittwoch, 7. November 2012

(Kathpress) Österreichs Bischöfe gratulieren neuem Kopten-Papst

Verweis auf freundschaftliche Beziehung und Anerkennung der Bedeutung der koptisch-orthodoxen Kirche - Wunsch nach voller Freiheit und Gleichberechtigung der Religionen in Ägypten


Wien, 06.11.2012 (KAP) Österreichs Bischöfe haben dem neuen Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Christen, Papst Tawadros (Tawadrous) II., ihre Glückwünsche zur Wahl übermittelt. In betont herzlichem Ton verweisen die Bischöfe in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben auf die wichtige Rolle der Kopten für das gesamte Christentum, die guten Beziehungen zu den Kopten in Österreich sowie auf Begegnungen mit Tawadros II. und dessen verstorbenem Vorgänger Schenuda III. Die koptische Kirche möge unter Tawadros "blühen und gedeihen", schreiben die Bischöfe. "Mögen Ihre Kirche und deren Gläubige in der ägyptischen Heimat in den Genuss voller Religionsfreiheit und völliger Gleichberechtigung mit den Bekennern anderer Religionen kommen", heißt es in dem von Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Egon Kapellari namens der Bischofskonferenz unterzeichneten Schreiben.

Es sei ihnen ein "Herzensanliegen", Tawadros zur Wahl "aufrichtig zu gratulieren", betonen die Bischöfe. Als offiziell 118. Nachfolger des Heiligen Markus sei der Papst-Patriarch "Beispiel eines guten Hirten und eines Leuchtturms des Glaubens" für die Christen in aller Welt.

In Österreich bestünden seit Jahrzehnten "sehr enge und herzliche Beziehungen" zwischen der koptisch-orthodoxen und der katholischen Kirche, halten die Bischöfe fest. "Wir hoffen und vertrauen darauf, dass diese geschwisterlichen Beziehungen unter Ihrer Leitung noch vertieft werden können", heißt es in dem Schreiben an Tawadros.


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