Mittwoch, 14. November 2012

KATHPRESS: Nahost: Christen müssen auch in Zukunft Friedensbeitrag leisten

Von Stiftung "Pro Oriente" initiiertes "Forum Syriacum" tagte im Libanon - Ostkirchenexperte Winkler: Christen können Vermittlerrolle zwischen Sunniten und Schiiten einnehmen

Beirut (KAP) Die Christen müssen auch weiterhin einen Beitrag zum friedlichen Miteinander in der durch Krisen und Spannungen gebeutelten Nahost-Region leisten: Das hat der Salzburger Kirchenhistoriker und Ostkirchen-Experte Dietmar Winkler im "Kathpress"-Gespräch betont. Er leitete das vom 6. bis 8. November im libanesischen Harissa stattgefundene "Forum Syriacum" der Stiftung "Pro Oriente". Repräsentanten der Kirchen der syrischen Tradition sprachen dabei mit katholischen Teilnehmern in politisch angespannter Lage über die Koexistenz von Christen und Muslimen im Orient. Gastgeber war der maronitische Erzbischof von Beirut, Paul Youssef Matar.

"Auch wenn die Lage derzeit ruhig ist, wird im Libanon befürchtet, dass die politische Situation im Nachbarland Syrien auf den Libanon überschwappt", berichtete Winkler. Der Tourismus sei völlig zusammengebrochen, die wirtschaftliche Lage prekär und seit dem letzten Sprengstoffanschlag Ende Oktober, bei dem Geheimdienstchef Wissam al-Hassan ums Leben kam, angespannt.
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