Mittwoch, 7. November 2012

(KATH.NET) Aleppo: Starke Jihadisten-Präsenz bedroht Christen

Christliche Hilfsorganisation "Mussalah": "Sie sind nicht gekommen, um die Demokratie zu verbreiten, sondern das koranische Gesetz"

Damaskus-Wien (kath.net/KAP) Nicht nur als "Pro Assad" eingestufte Initiativen, sondern in zunehmendem Maß auch Oppositionelle sind besorgt über die immer stärker werdende Unterwanderung der syrischen Opposition und der FSA (Freie Syrische Armee) mit Jihadisten. Zu einem "zunehmenden Problem" für die syrische Opposition würden vorwiegend in Aleppo jihadistische Brigaden aus dem Ausland, die ihre "eigene Gerichtsbarkeit" - wie etwa das Abhacken von Händen bei Diebstahl entsprechend der Scharia - mitbrächten, schilderte etwa der deutsche Aktivist Elias Perabo gegenüber der Austria Presse Agentur (APA). Im Visier dieser Kämpfer steht besonders die christliche Minderheit.

Laut dem Informationsdienst der Stiftung "Pro Oriente" (Montag) gebe es diesbezüglich u.a. auch in der US-Agentur "Orthodox Christian News" "sehr präzise Schilderungen aus den Bürgerkriegsgebieten". Viele stammten von Christen, die in den Libanon geflohen seien. Weiter auf Kath.net

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