Donnerstag, 25. Oktober 2012

Weltgebetstag für verfolgte Christen am 4. November

Wien, 24.10.2012 (KAP) Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr in ganz Österreich am ersten Sonntag im November ein "Weltgebetstag für verfolgte Christen" begangen. Das diesjährige Schwerpunktland der Initiative, die auch von vielen anderen Kirchen getragen wird, ist Ägypten; ein Land, in dem die Christen zunehmend Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind, wie Elmar Kuhn, Generalsekretär von "Christian Solidarity International Österreich" (CSI) betont.

Diskriminierung am Arbeitsmarkt oder die Entführung christlicher Mädchen ohne Einschreiten der Polizei seien alltäglich, so Kuhn in der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag". Die entführten Kinder würden in den wenigsten Fällen zu ihren Familien zurückkommen. "Meist verschwinden sie und werden zur Prostitution gezwungen, zwangsverheiratet und mit Gewalt islamisiert." Insgesamt würden Christen in 172 Ländern der Welt in ständiger Gefahr leben, verfolgt, gefoltert oder ermordet zu werden, so Kuhn.

CSI bittet im Rahmen der Gottesdienste zum "Weltgebetstag für verfolgte Christen" am 4. November um Spenden für christliche Flüchtlinge in Syrien. Konkret sollen u.a. rund 1.300 Flüchtlingsfamilien mit ihren Kindern unterstützt werden, die im Bürgerkrieg zwischen die Fronten gerieten und sich in die Hauptstadt Damaskus retteten, nun aber Unterkunft und Verpflegung benötigen.

von Kathweb Nachrichten

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