Mittwoch, 31. Oktober 2012

1. November 68. Todestag des Metropoliten Sheptyckyj: „Jede Generation braucht solche Menschen wie Andrej Sheptyckyj“ - Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk

 Kanadas Parlament ehrt das Gedächtnis des heroischen
 Metropoliten Sheptytsky
25. April 2012  (Englisch/Franzöisch)

„Den Mut, den Metropolit Sheptyckyj in seiner Tätigkeit in der dunklen Periode der ukrainischen Geschichte gezeigt hat, hat universale Bedeutung. Das eigene Leben und das Leben des Klerus und der Ordensschwestern riskierend, rettete er hunderte von Juden vor dem Holocaust. Er tat dies, im Bewusstsein, dass das nach Ansicht vieler damaliger Menschen unvorstellbar war“, - sagte Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, am 24. April 2012 in Kanada während des Symposiums „Ethische Handlungen unter extremen Bedingungen“, das in Ottawa am Institut des Metropoliten Sheptyckyj stattgefunden hat.
Der Vorsteher der UGKK ist davon überzeugt, dass solche „unvorstellbaren“ Taten wie damals,  auch heute sehr wichtig sind. „Für das Wohl der Menschheit in jeder Generation sollen solche Menschen vorhanden sein, die bereit sind, den Rahmen der menschlichen Logik zu verlassen und die sich aufopfernd hingibt für die Liebe, die von der Geburt an bis zum Tod das Leben respektiert.“
„Wir beten darum, dass die Ukraine und alle Staaten ein für alle Male den Antisemitismus ablehnen. Außerdem sagen wir auch kategorisch „“nein“ der Ideologie und der Mentalität, die zur Hungersnot in der Ukraine geführt hat. Diese Hungersnot von 1932-33 und der nazistische Holocaust gepaart mit der Ideologie des Kommunismus und Nazismus, die all das verursacht haben, hinterlassen Wunden in unseren Herzen“.
„Metropolit Sheptyckyj rettete im Gegensatz zu diesen Ideologien hunderte von Menschen. Er war eine echte Ikone Gottes, die mit Hilfe der Liebe zu Gott nach der Einheit zwischen den Menschen strebte: den Juden und Christen, den Orthodoxen, Katholiken und Protestanten“.
Sel. Hieromärtyrer Omeljan Kovc

Zum Abschluss zitierte der Vorsteher der UGKK die Worte aus dem Brief des seligen Märtyrers Omeljan Kovc, den er im Konzentrationslager von Majdanek geschrieben hatte: „Im Lager sind wir alle gleich: Polen, Juden, Ukrainer, Russen, Litauer… Hier sehe ich Gott, der für alle Derselbe ist, unabhängig von den religiösen Unterschieden, die unter uns bestehen“.
Nachrichtenabteilung der UGKK

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